Ziele

Darstellung

Dieses speziell aufbereitete Modul richtet sich an eine Gruppe ganz besonderer „Führungs“-Kräfte, nämlich jener, die die nächste Generation auf ihren ersten Schritten der Sozialisierung begleiten: Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer.

Im Sinne der häufig vernachlässigten sozialen Säule Nachhaltiger Entwicklung dient dieses Modul zur Vermittlung von Inhalten und Aufbereitungsmethoden kultureller Hintergründe mit der Zielsetzung ein Kulturbewusstsein gepaart mit interessierter Weltoffenheit bei diesen Multiplikatoren im Sinne der Weitergabe an SchülerInnen zu schaffen. Das Format des Trainings soll zum Staunen anregen und Interesse an der Anwendbarkeit des Unterrichtsthemas „Welterbe“ mit sich bringen sowie in dessen Methoden und Arbeitsunterlagen einführen.

Welterbestätten, wie sie sich auch in Wien befinden (Historische Altstadt – Schönbrunn), sind eine Verbindung zwischen den Kulturen dieser Erde und, aufgrund des Gedankens der Welterbekonvention, Symbole der gemeinsamen Geschichte und auch gemeinsamen Zukunft der gesamten Menschheit.

Als Quelle der Identität unterstützen sie eine Bewusstmachung der persönlichen Wurzeln und den nachhaltigen Umgang mit dem kulturellen Erbe. In Zeiten der Globalisierung erfährt die Welt unüberschaubare Veränderungen, wodurch Welterbestätten und insbesondere der Umgang mit Kultur immer größere Bedeutung erlangen, denn (inter)kulturelle Bildung ist werteorientiert und stärkt die Identität junger Menschen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur soll zudem einen Grundstein für mehr Völkerverständigung und Solidarität legen und somit für die Gesellschaft zentrale Werte schaffen.

Im Sinne des Denkmalschutzes bzw. Erhalt der über 900 Stätten weltweit, als zentrale Aufgabe der UNESCO, findet keine Bewertung der Welterbestätten an sich statt, sondern sie dienen vielmehr als Orte der interkulturellen Bildung, wobei von einer Gleichwertigkeit der Kulturen ausgegangen wird. Diese Gleichwertigkeit ermöglicht es – sowohl national als auch international – eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen zu schlagen.

Zielgruppe

Praktizierende Wiener PflichtschullehrerInnen und PädagogInnen

Zielsetzung

  • Pädagogisch angeleitete Bildung eines modernen Kulturbewusstseins von SchülerInnen und Schülern Wiens

Maßnahmen

  • Kontextualisierung von Welterbebildung vor dem Hintergrund des Lebens in der Stadt Wien
  • Interdisziplinäre Aufbereitung des Lehrprogrammes
  • Bewusstseinsbildungskampagne im Rahmen der Teilnehmerrekrutierung an Wiener Schulen
  • Umsetzung des Trainingsmoduls

Methode & erwartete Ergebnisse

Über die Einbeziehung von kontextuellem und informellem Lernen, sollen Lernpotenziale mobilisiert werden, die zu einer intensiveren Aufnahme der Inhalte beitragen und den Lernenden über seinen eigenen sozialen Verstehenshintergrund und seine kulturelle Einbettung aktiv in das Thema involvieren. Über die Abwechslung verschiedener Lehr- und Lernangebote, soll abgesehen von der Vermittlung handfester Daten und Fakten anhand dieses anschaulichen Themas das Staunen und die Begeisterung in die Klassenräume zurückgebracht werden.