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Kurzdarstellung

Die INEX Sustainability Challenge ist eine interdisziplinäre interuniversitäre Lehrveranstaltung mit innovativem Format, die Entscheidungsträger von morgen zur Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft im Bereich „Nachhaltige Entwicklung“ ausbildet.

Nachdem sich die Sustainability Challenge an Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen wendet, so richtet sich dieses speziell aufbereitete Modul an eine Gruppe ganz besonderer Führungskräfte, nämlich jener, die die nächste Generation auf ihren ersten Schritten der Sozialisierung begleiten: Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer.

Im Sinne der häufig vernachlässigten sozialen Säule Nachhaltiger Entwicklung dient dieses Modul zur Vermittlung von Inhalten und Aufbereitungsmethoden gemeinsamer kultureller Hintergründe mit der Zielsetzung ein modernes Kulturbewusstsein gepaart mit interessierter Weltoffenheit bei diesen Multiplikatoren im Sinne der Weitergabe an SchülerInnen zu schaffen. Das Format des Trainings soll zum Staunen anregen und Interesse an der Anwendbarkeit des Unterrichtsthemas „Weltkulturerbe“ mit sich bringen.

Welterbestätten als Symbole des Friedens fördern die Kultur des Friedens als Bewegung, in der Themen wie Tradition, Sprache, Religion und politische Einstellung eine große Rolle spielen. In ihnen spiegeln sich die zwei fundamentalen Werte Frieden und Menschenrechte wider, die als Ansatz für das heikle Migrations- und Integrationsthemas dienen und somit zu einem verbesserten Umgang mit diesem Bereich beitragen können. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur soll einen Grundstein für mehr Völkerverständigung und Solidarität legen und somit für die Gesellschaft zentrale Werte schaffen.

Zielgruppe

Praktizierende Wiener LehrerInnen und PädagogInnen sowie solche in Ausbildung, deren Vertreter, Studierende der Bildungswissenschaft und LehramtsstudentInnen, Studierende der Pädagogischen Hochschule

Zielsetzung & Maßnahmen

Abgesehen vom Trainingsmodul an sich, welches zu einem modernen Kulturbewusstsein und dessen pädagogischer Vermittlung beitragen soll, trägt bereits die breite Ausschreibung und Informationskampagne aktiv zur Bewusstseinsbildung in der Zielgruppe bei.

Methode & erwartete Ergebnisse

Über die Einbeziehung von kontextuellem und informellem Lernen, sollen Lernpotenziale mobilisiert werden, die zu einer intensiveren Aufnahme der Inhalte beitragen und den Lernenden über seinen eigenen sozialen Verstehenshintergrund und seine kulturelle Einbettung aktiv in das Thema involvieren. Über die Abwechslung verschiedener Lehr- und Lernangebote, soll abgesehen von der Vermittlung handfester Daten und Fakten anhand dieses anschaulichen Themas das Staunen und die Begeisterung in die Klassenräume zurückgebracht werden.

Eckdaten zum Modul

  • Datum: 11.Juni 2010
  • Ort: Wien, direkt an und in einer der österreichischen Welterbestätten zur Vermittlung des Gedankes von Weltkulturerbe
  • Umfang: eintägiges Trainingsmodul
  • Trainer bestellt seitens der Österreichischen UNESCO Kommission in Kooperation mit INEX und seinen Partner Universitäten
  • 40-50 TeilnehmerInnen
  • Möglichkeit der Akkreditierung im Rahmen der PflichtschullehrerInnen Fortbildung

Inhalte

08.30-09.30h Gemeinsames Erwachen mit Kaffee, Musik und Bewegung
09.45-11.45h Session 1

  • Grundbegriffe
  • Internationale Konvention
  • Identität, Frieden und Konfliktbewältigung
  • Welterbestätten: Aufnahme, Gefährdung, Unterstützung
11.45-12.45h Mittagspause
13.00-15.00h Besuch der Welterbestätte
15.15-17.30h Session 2

  • Unterrichtsmethodik: Rollenspiele, Besichtigungen,
    Vor- & Nachbereitung
  • Materialien: Welterbe für junge Menschen
  • Anwendungsbeispiel: Integrationsarbeit
17.45-20.00h Nacht des interkulturelles Dialogs: Österreich-Türkei mit Key Note des türkischen Botschafters in Österreich und Wortmeldung seitens der  Österreichischen UNESCO Kommission

Kooperationspartner

Universität Wien, Bildungswissenschaft
Österreichische UNESCO Kommission (Beraterstatus)