Visionen und Ziele – Wissen und Wollen

Mit der INEX Sustainability Challenge soll eine umfassende Implementierung von Strategien zu Nachhaltiger Entwicklung in den Curricula erreicht werden, die als Rahmenmaterie aber auch als inhaltlicher Schwerpunkt in der „Grundausbildung“ eines jeden Studierenden nicht fehlen dürfen. Das Thema Nachhaltigkeit soll im Kopf und im Herzen jedes österreichischen Studierenden eine zentrale Rolle spielen.

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„Wissen“ durch gezielte Fachausbildung

Studierende, welche die AkademikerInnen und EntscheidungsträgerInnen von morgen sein werden, sollen künftig über ein Basiswissen über die möglichen Konsequenzen von Handlungen in ihrem privaten und Arbeitsumfeld verfügen. Ihnen sollen Werkzeuge in die Hand gegeben werden, die es ihnen ermöglichen, diese komplexe Thematik durch vernetztes Denken kritisch zu beleuchten und auf ihren Handlungsspielraum anzuwenden.

„Wollen“ durch Bewusstseinsbildung und ThemenkampagneChange

Über die Themenkampagne soll aktive Bewusstseinsbildung in und im Umfeld von Universitäten betrieben werden. Die Lehrveranstaltung selbst soll über ihren Aufbau nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen der TeilnehmerInnen ansprechen, denn schließlich ist ein langfristiger Wertewandel eine Herzensangelegenheit. Durch die INEX Sustainability Challenge wird ein studienplangemäßes Lehrangebot im Bereich Nachhaltige Entwicklung geschaffen, das die gezielte Sensibilisierung und Ausbildung der EntscheidungsträgerInnen von morgen ermöglicht. Durch die Etablierung als alljährliche Veranstaltung kann die langfristige Integration des Themas in den universitären Curricula erzielt werden.

AusblickSchild_Profil

Eine alljährliche Umsetzung der INEX Sustainability Challenge unter Involvierung einer steigenden Anzahl an Universitäten wird angestrebt und auch von der ersten Kontaktaufnahme an kommuniziert und positioniert. Universitätsrektoren, die sich auch im Rahmen internationaler Chartas offiziell zu der Wichtigkeit der Implementierung der Nachhaltigkeitsthematik bekannt haben, sollen langfristig in den Prozess eingebunden werden.
Eine Ausweitung der Veranstaltung auf eine größere Anzahl von Blöcken ist angedacht, um den TeilnehmerInnen Wahlmöglichkeiten zu eröffnen und insgesamt eine größere Anzahl von Personen ausbilden zu können. Zusätzlich kann auch eine Kooperation mit Universitäten außerhalb Österreichs, vornehmlich in den östlich angrenzenden Nachbarländern, angedacht werden, um diese österreichische Initiative auch in andere Länder der EU zu tragen.