Papier oder heiße Luft?

Täglich werden in öffentlichen Toiletten Unmengen an Papier genützt, um die Hände abzutrocknen. Viele Firmen haben als Alternative Heißluftgeräte installiert. Die Gruppe von StudentInnen untersuchte, welche dieser Möglichkeiten ökonomischer und ökologischer ist. Sie verglichen die wirtschaftlichen Aspekte, untersuchten die jeweilige CO2 Bilanz und recherchierten die hygienischen Seiten.

Als Ergebnis konnten sie feststellen, dass Papiertücher langfristig höhere Kosten als ihre elektrische Konkurrenz verursachen. Auch in der Nachhaltigkeit haben die Papierhandtücher schlechter abgeschnitten. Sogar das umweltfreundlichste Ökopapier verbraucht mehr CO2 als die „besten“ Händetrockner. Jedoch muss angemerkt werden, dass aus hygienischer Sicht alle Heißlufttrockner als „Bakterienschleuder“ und Papierhandtücher als keimfrei bezeichnet werden können. Als Fazit lässt sich also feststellen, dass ein herkömmlicher Händetrockner, welcher mit Strom aus nachhaltiger Produktion betrieben wird, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoller ist. Der hygienische Aspekt ist aber eine gänzlich andere Sache.

Gruppenmitglieder:

  • Damir Zivkovic
  • Linda Hochmayer
  • Savina Baumüller

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