Greening the UN – Greening Austria

In Österreich gibt es bereits eine Vielzahl an Initiativen, die sich mit nachhaltigem Wirtschaften in privaten Unternehmen auseinandersetzen. Doch oftmals fehlt es Unternehmen, die ihre Arbeitsweise dezidiert verändern wollen, an Beispielen zur Umsetzung und passende Kontaktpersonen. Genau hier setzt unsere Kampagne, mit Hilfe einer umfassenden Informationsmappe, ein.

Was?

Die Mappe informiert über bestehende Initiativen zu umweltbewussterem Arbeiten in großen öffentlichen Unternehmen mit Fokus auf die UN Initiative „Greening the UN“ und Initiativen des Lebensministeriums, die als Referenzbeispiele dienen. Diese Mappe soll allen entsprechenden Unternehmen öffentlich zugänglich gemacht werden.

Ziele

Das Ziel hierbei ist es diesen Unternehmen den Weg zu nachhaltigerem Wirtschaften zu erleichtern und sie bei der Kontaktaufnahme mit den zuständigen Behörden, zu unterstützen. Konkrete Beispiele anhand bereits umgesetzter Initiativen sollen als Anregungen und Vorbilder dienen. Speziell soll hierbei auf eventuelle Schwierigkeiten in der Umsetzung solcher Nachhaltigkeitsstrategien aufmerksam gemacht werden, damit diese bei der selbstständigen Umsetzung von den einzelnen Unternehmen, vermieden werden können. Zusätzlich sollen Tipps und Tricks eine weitere Hilfestellung bieten.

Das Projekt basiert auf einer gründlichen Recherche zur jeweiligen UN Initiative und bestehenden Initiativen des Lebensministeriums und Interviews mit zuständigen Personen der jeweiligen Institutionen. Diese Interviews dienen zur Ergänzung der theoretischen Modelle durch Erfahrungen aus der Praxis, die zukünftige Umsetzungen ähnlicher Vorhaben erheblich erleichtern sollen.

Im weiteren Verlauf werden die gesammelten Informationen evaluiert und auf wenigen Seiten zu einer Informationsmappe zusammengefasst. Hierbei sollen jeweils allgemeine Informationen zu Initiativen der UN und des Lebensministeriums, konkrete Beispiele und Probleme, sowie eine ausführliche Liste zu Kontaktadressen angeführt werden. Diese Mappe soll schließlich an große Unternehmen und auch Regierungsorganisationen versandt werden, um sie zur Umsetzung ähnlicher Initiativen anzuregen, wobei besonders auf den EMAS-Award aufmerksam gemacht werden soll.