Weiterentwicklung und Kommunikationsstrategie des Sustainability Awards


BUNDESMINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG (BMWF)

Logo - BMWF

Kurzbeschreibung

Wissenschaft und Forschung sind wesentliche Elemente gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Weiterentwicklung. Diese in der Öffentlichkeit positiv zu vermitteln, ist Aufgabe des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung. In der Kommunikation zwischen Studierenden, Lehrenden, Forschenden und allen an Wissenschaft und Forschung interessierten Menschen versteht sich das BMWF als Drehscheibe. Folgende Projektideen stehen zur Auswahl:

  1. Auszeichnung: Während der UN-Dekade 2005-2014 Bildung für nachhaltige Entwicklung vergibt das BMWF gemeinsam mit dem BMLFUW alle zwei Jahre den Sustainability Award. Ein detaillierten Überblick dieser Auszeichnung bietet das Forum Umwelt Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Welche Möglichkeiten der Auszeichnung, v.a. aber der Erfassung gelungener Innovationen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung und ihrer Bekanntmachung bieten sich für die Zeit nach 2014 an.
  2. Adressenlisten: Es gibt keine vollständige Erfassung von Personen und Institutionen im tertiären Bildungssektor, die zum Bereich der Bildung für Nachhaltigkeit zu zählen sind. Eine Adressenliste mit in Frage kommenden Personen und Institutionen, gegliedert nach Themenschwerpunkte, wird gebraucht, um eine zufriedenstellende Information der Beteiligten mit Veranstaltungshinweisen und Unterlagen zu gewährleisten.

Die Projektaufgabe war die Untersuchung der bisherigen Etablierung sowie der zukünftigen Entwicklung des Sustainability Awards. Ein detaillierten Überblick dieser Auszeichnung bietet das Forum Umwelt Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Dieser Award wird seit 2008 vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) im Zuge der UN- Dekade für “Bildung für nachhaltige Entwicklung” verliehen. Er ist eine Auszeichnung für außergewöhnliche und innovative Forschungsprojekte im Bereich der Nachhaltigkeit. TeilnehmerInnen an der Verleihung des Awards sind Institutionen im tertiären Bildungsbereich.

Im ersten Schritt führte das Projektteam eine grundlegende Recherche zum Sustainability Award durch. Sie recherchierten im Internet die Resonanz und Akzeptanz des Awards in den Medien und der Öffentlichkeit und führten mehrere Gespräche mit dem Projektpartner BMWF.
Den Fokus ihrer Untersuchung legten sie auf die bisherigen TeilnehmerInnen an der Verleihung. Um hierzu geeignete Daten zu bekommen, führten sie eine Umfrage bei der Verleihung des Sustainability Award 2012 durch.
Durch diese Umfrage unter einer Auswahl von TeilnehmerInnen erhielten sie Erkenntnisse zur vergangenen und künftigen Ausrichtung und Funktion des Sustainability Awards. Angelehnt an die dabei gewonnen Erkenntnisse formulierten sie mit dem Projektpartner BMWF die gemeinsamen Zielvorstellungen.
Aus den Umfrageergebnissen ging hervor, dass der Sustainability Award in der Öffentlichkeit keine große Bekanntheit besitzt. Das übergeordnete Ziel der Projektarbeit ist daher die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Sustainability Awards. Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit für den Sustainability Award, bietet sich darüber hinaus die Chance, das Thema Nachhaltigkeit allgemein in die öffentliche Diskussion zu bringen. Diese Chance wollte das Projektteam nutzen.
Um diese Chance wahrzunehmen wurde das Konzept des Sustainability Awards überarbeitet. Hierzu wurden für die weitere Verleihung des Awards drei Szenarien entwickelt. Bei zwei dieser Szenarien wird das ursprüngliche Konzept beibehalten. Um das gemeinsame Ziel der Steigerung des Bekanntheitsgrades des Themas Nachhaltigkeit zu erreichen, haben sie ein Szenario erarbeitet welches eine neuartige Kommunikationsstrategie beinhaltet.
In dem Szenario das die Kommunikationsstrategie beinhaltet, steht der Sustainability Award in seiner aktuellen Form nicht mehr im Vordergrund, sondern die allgemeine Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit auf einer dafür neu geschaffenen Plattform.Diese Kommunikationsplattform steht unter dem Motto “die Menschen dort abholen wo sie sind”. Angepasst an die moderne Medienlandschaft wird eine Synergie zwischen klassischen und neuen Medien geschaffen. Die Einbindung von Social-Media in einen klassischen Web-Auftritt soll eine Kommunikation zu diversen Themen im Bereich von Nachhaltigkeit anregen.

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Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2012 – Änderungen vorbehalten.