Nachhaltige Analyse des Baubetriebes und seiner Abläufe


ALPINE BAU GMBH

Logo - Alpine

Kurzbeschreibung

Das Service Learning Projekt befaßt sich mit den verschiedenen Arbeitsbereichen eines der größten österreichischen Bauunternehmen, der Alpine Bau GmbH, und damit, ob und wie nachhaltiger gewirtschaftet werden kann. Das generelle Ziel des Projekts ist es, einen Blick „von außen“ in das Unternehmen zu werfen um die bisherige Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens nochmals bewerten und etwaige Ergänzungen oder neue Denkrichtungen einbringen zu können. Es sollte herausgefunden werden, welche nachhaltigen Aktionen schon im Unternehmen gelebt werden, wo Verbesserungspotential schlummert und an welche Bereiche man in Zukunft noch denken könnte um insgesamt nachhaltiger wirtschaften zu können.

Um auf die vielfältigen Strukturen und Prozesse eines Baukonzerns dieser Größe möglichst gut eingehen zu können, wurde das Unternehmen in drei Teilbereiche aufgeteilt, Bürostandorte, maschinentechnische Abteilungen sowie Baustellen. Für jede dieser Gruppen wurde ein Standort ausgesucht, der vom Studententeam besichtigt und analysiert wurde. Dabei wurde das Team von Seiten der Alpine auch mit zahlreichen Unterlagen unterstützt. Das Ergebnis des Projekts ist ein ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog zu jedem der drei Bereiche, der einerseits die bereits im Unternehmen bestehenden Ansätze zu nachhaltigem Wirtschaften weiterentwickelt oder ergänzt, andererseits aber auch kosteneffektiv vom Unternehmen umgesetzt werden kann.

Im Bereich Büro wurde der Standort Wien-Oberlaa ausgewählt. Da dieser Standort bereits erfolgreich durch das Ökoprofit‐Programm der Stadt Wien ausgezeichnet wurde, wurde das Hauptaugenmerk auf hier auf das Nutzerverhalten der Mitarbeitergelegt. So sollte durch den Einsatz von „Smart Meter“ (intelligenten, digitalen Stromzählern) und damit verbundenen Maßnahmen versucht werden, Mitarbeiter zu einem bewussteren Um-gang mit Energie anzuregen.

Im Bereich der Maschinentechnischen Abteilung (Trumau) lag der Schwerpunkt darauf, die Wiederverwertung von Materialien zu forcieren und die Vorteile, die sich daraus für alle Beteiligten ergeben, vor allem auch für die zuständigen Baustellenleiter, sichtbarer zu machen. Der Materialverbrauch der Alpine Bau GmbH könnte dadurch nachhaltiger, und für den Konzern kosteneffizienter gestaltet werden.

Die Analyse im Bereich Baustelle (Eisenstadt) hat ergeben, dass hier großes Potential in einer besseren Kommunikation zwischen MTA und Baustellenleitung liegt. Weiters wurden Vorschläge entwickelt, wie man Baustellen energieeffizienter gestalten oder auch Mitarbeiter zum bewussteren Umgang mit Energie anregen könnte.

Zurück


Letzte Aktualisierung: 07. Februar 2012 – Änderungen vorbehalten.