Entwicklung einer viralen Kampagne


KAIROS

Logo_100punkte

Kurzbeschreibung

Um unsere Erde zu erhalten, muss jeder von uns über seine Lebensweise und sein Wirtschaften nachdenken. Die Initiative von Kairos und Integral Ruedi Bauer „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ bietet eine einfache und verständliche Möglichkeit seinen täglichen CO2-Verbrauch zu überprüfen. Hierbei wird die ausgestoßene Menge an CO2 von all jenen Produkten, die wir täglich konsumieren und Nutzen in Zahlen umgerechnet. Ein europäischer Mensch verbraucht nach dieser Umrechnung im Durchschnitt 450 Punkte, für eine nachhaltige Umwelt und Zusammenleben müsste dieser Verbrauch allerdings auf 100 Punkte, also umgerechnet 6,8 kg Co2 reduziert werden.

Das Projekt versucht hier aufzuzeigen, wo viele dieser Punkte verbraucht werden und zeigt somit Alternativen auf, wie man sie sparen kann.

Damit möglichst viele Menschen von der Initiative erfahren, braucht es Marketing. Nachdem kaum Budget vorhanden war und eine junge Zielgruppe angesprochen werden sollte, hat sich die Projektgruppe für ein virales Marketingkonzept entschieden. Sie haben sich dazu entschieden in jeweils zeitlich begrenzten Phasen Menschen, Gegenstände und sich selbst mit Aufklebern zu bekleben, wo die Anzahl der Punkte gekennzeichnet sind, wie viele das jeweilige Produkt oder sein Nutzen benötigt. Daraufhin wollten sie mit Flyern und Gesprächen über die Hintergründe aufklären.

In diesem Fall hat sich die Projektgruppe für die Inex- Block Veranstaltungen als eine Art Probe “Labor” entschieden. Dies hatte den Vorteil ein direktes schriftliches Feedback durch  Fragebögen einholen zu können, hat aber dadurch leider eben jene Kategorie von potentiellen InteressentInnen ausgeschossen, die nicht in erster Linie einen Bezug zu der Thematik haben. Trotzdem erschien es dem Team wichtig, die Aktion erstmalig im kleinen, sicheren Rahmen auf Resonanz zu testen. 

Viele haben direkt versucht ihren eigenen täglichen Verbrauch zu überprüfen und obwohl sie größtenteils schon sehr sensibilisiert für die Thematik Nachhaltigkeit waren,  Aspekte gefunden an denen sie noch einsparen könnten. Konstruktive Kritik für Verbesserungen der Methode wurde ebenfalls gegeben; so wurde beispielsweise darauf hingewiesen, dass die Punkte, wenn sie allein aufgeklebt werden einer deutlicheren Erklärung bedürfen und dass die Umrechnungsweise hin zu den Punkten nicht deutlich genug wird und auf dem Folder erklärt werden sollte.

Das Feedback und der Erfolg der Aktion hat aufgezeigt, dass diese Methode sehr gut dafür geeignet ist auch außerhalb dieses Bezugsrahmens ausgeführt zu werden und somit das Bewusstsein der Menschen für die Thematik zu öffnen und auf den alltäglichen Verbrauch und seinen wirklichen CO2 Ausstoß aufmerksam zu machen.



Zurück


Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2012 – Änderungen vorbehalten.