Die Lehrveranstaltung

Aufbau und Struktur

Im Sommersemester 2013 wird wieder 80 Studierenden die Teilnahme an der INEX Sustainabiliy Challenge, einer zukunftsorientierten und interuniversitären Ringlehrveranstaltung, ermöglicht.

  • Nachhaltigkeit, vier Universitäten, vier ProfessorInnen:

BOKU Wien – Klimawandel
Univ. Prof. Dr. in Helga Kromb-Kolb
TU Wien – Nachhaltiges Bauen und Energie

Ass. Prof. Dipl.-Ing.Dr.in techn. Karin Stieldorf
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Gawlik
WU Wien – Ecological Economics

Univ.-Ass. Dr. Christian Rammel
Universität Wien – Sozial-ökologische Politiken
Mag.a Alice Vadrot

  • Teilnahme von je 20 ausgewählten Studierenden der:

    • Universität für Bodenkultur Wien
    • Technischen Universität Wien
    • Wirtschaftsuniversität Wien
    • Universität Wien

Lehrveranstaltungs- Fakten

  • Teilnahme vorrangig für Studierende der Master- und  Diplomstudiengänge  (2. Abschnitt) möglich. Nicht möglich für Bachelor Studierende der WU.
  • Wahlfach für alle Studienrichtungen der vier teilnehmenden Universitäten
  • Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung ohne Abschlussprüfung
  • Sprache: deutsch
  • Die Lehrveranstaltung besteht aus Kick-Off, 6 halbtägigen Lehrveranstaltungsblöcken und  Touch Down. Die Teilnahme an allen 6 Blöcken, Kick-Off und Touch-Down ist erforderlich.
  • Insgesamt 80 Studierende werden in 2 Gruppen zu je 40 Studierenden pro Ringlehrveranstaltung eingeteilt, um eine Diskussionen zu ermöglichen.
  • Literatur zur Vorbereitung wird bei positiver Teilnahmebestätigung übermittelt. Das Einlesen ist für diese Lehrveranstaltung ein absolutes Muss, da Probleme der heutigen Weltsituation interdisziplinär behandelt werden, Lösungsansätze nicht nur gesucht, sondern diskutiert werden.
  • Einreichung der Abschlussarbeit, welche eine Gruppenreflexionsarbeit ist. Umfang dieser Arbeit soll 5 Seiten betragen. Abgabe ist spätestens der 17. Juni 2013.
  • Umfang: Uni Wien 8 ECTS, BOKU/WU/TU 4 ECTS
  • Benotung: findet anhand von der erbrachten Leistungen während der gesamten Lehrveranstaltung statt

Service Learning

Im Zuge der Lehrveranstaltung wird an einem Service Learning Projekt gearbeitet. Jede Gruppe soll bis zum 27. Februar max. 2 Unternehmen auswählen. Beim Kick-Off gibt es dann die Möglichkeit sich mit dem Unternehmen auszutauschen. Nach dem Kick-Off werden die Projekte fixiert.

Bewerbungsmodalitäten

Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben über diese Website bis 03. Februar 2013. Bei der Bewerbung bitte den gewünschten Block (A oder B) angeben. Wir werden versuchen auf alle Wünsche Rücksicht zu nehmen.

Auswahl und Anmeldung der TeilnehmerInnen

Auswahl der TeilnehmerInnen der INEX Sustainability Challenge wird auf Basis der gesamten übermittelten Bewerbung eines/r jeden BewerberIn getroffen. Das Auswahlverfahren wird von INEX- MitarbeiterInnen erfolgen. Die ausgewählten Studierenden werden voraussichtlich am 18. Februar benachrichtigt, bis 12 Uhr am 20. Februar werden noch Änderungswünsche bezüglich der Blockeinteilung von ausgewählten StudentInnen angenommen. Am 22. Februar wird die endgültige Gruppeneinteilung bekannt gegeben.

Termine

studis

  • 12. März: Kick Off (für alle TeilnehmerInnen gleichzeitig) 18:00 Uhr
  • Gruppe A
    • 13. März (9:00-12:30)
    • 20. März (9:00-12:30)
    • 15. April (12:00-15:30)
    • 03. Mai (9:00-12:30)
    • 17. Mai (9:00-12:30)
    • 29. Mai (9:00-12:30)
  • Gruppe B
    • 13. März (13:30-17:00)
    • 20. März (13:30-17:00)
    • 17. April (12:15-15:45)
    • 03. Mai (13:30-17:00)
    • 17. Mai (13:30-17:00)
    • 29. Mai (13:30-17:00)
  • 19. Juni: Touch Down (für alle TeilnehmerInnen gleichzeitig) 18:00 Uhr

Akademische Inhalte

Klimawandel, BOKU Wien Univ. Prof. Dr.in phil. Helga Kromp-Kolb
Im naturwissenschaftlichen Teil wird Prof. Helga Kromp-Kolb Prozesse und Ursachen des Klimawandels erklärt, ebenso wie dessen Folgen auf globaler und regionaler Ebene. Was gesichertes Wissen ist und wo die Unsicherheit noch groß ist soll besprochen werden.  Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen sowie Verlockungen und Schwächen von geo-engineering Ansätzen werden diskutiert.

Ökologische Ökonomien, WU Wien Univ.-Ass. Dr. Christian Rammel
beschäftigt sich mit den Grundannahmen der Ökologischen Ökonomie und versucht einige ausgewählte interdisziplinäre Forschungsfelder aus dem sozio ökonomischen Bereich wie kulturelle Evolution, Eco-Innovations oder Resilienz in Verbindung zu den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung zu bringen.

Nachhaltiges Bauen und Energie, TU Wien Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr.in techn. Karin Stieldorf
Planen und Bauen sind in besonderem Maße von Veränderungen geprägt, die mit dem Klimawandel und den Reaktionen darauf verbunden sind. Die Umweltwirkungen von Gebäuden müssen nun detailliert und über deren gesamte Lebensdauer betrachtet werden – von der Errichtung bis zu Abbruch und Wiederverwertung. Wie sehen aber nun die „Häuser der Zukunft“ aus? Welche innovativen Ideen und Entwürfe werden den Herausforderungen des nachhaltigen Bauens gerecht? Gibt es Konzepte, um mit den sozialen Veränderungen wie dem Auseinanderdriften von Reich und Arm oder Alt und Jung konstruktiv umzugehen? Im Rahmen der Vorlesung sollen beispielhafte architektonische und technische Lösungen vorgestellt und deren Beitrag zur Nachhaltigkeit diskutiert werden. Der Bogen spannt sich vom ökologischen Passivhaus zum Plusenergiehaus mit partizipativer Qualität bis hin zu Klima-gerechtem Bauen, dem Einsatz erneuerbarer Energieträger und nachwachsender Rohstoffe. Abschließend wird ein kurzer Blick auf aktuelle Trends der Gebäudebewertung – auch aus ökonomischer Sicht – geworfen.

Sozial-ökologische Politiken, Universität Wien Mag.a Alice Vadrot
Im sozialwissenschaftlichen Teil des Seminars lernen die Studierenden die historische Entwicklung der ökologischen Krise als gesellschaftspolitisches Problem kennen sowie der Entstehung sozial-ökologischer Politiken. Es werden zudem theoretische und empirische Zugänge zur Erforschung von Umweltproblemen und -politiken vermittelt. Und schließlich geht es um Akteure und Institutionen, exemplarische Policies und wichtige Konflikte, das Verhältnis von internationalen, nationalen und lokalen Problemen und Ansätzen von  Nachhaltigkeit. Ein Schwerpunkt wird auf der internationalen Umweltpolitik und dem Nord-Süd-Verhältnis liegen. Die Studierenden sollen sich in ein von ihnen gewähltes Themenfeld einarbeiten.

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